Was ist das?

Wo ist man hier gelandet? Kurze Antwort: Auf dem Blog eines Möchtegern-Spielentwicklers, der gerade versucht ein Pen&Paper-RPG zu bauen! Dark Space heißt das Projekt und wird eine Mischung aus Sci-Fi, Cyberpunk und Steampunk, in dem die Spieler die Rolle von Mercs (also von Söldnern) übernehmen und versuchen in einer Galaxie von Intrigen, Korruption und Not ihren Platz zu finden.

Dabei ist es den Spielern freigestellt ob sie ihre Fähigkeiten einfach nur an den Höchstbietenden verkaufen, ohne zu Hinterfragen oder moralische Schranken zu setzen, sich einer der Merc-Vereinigungen anschließen um schneller, bessere Aufträge an Land zu ziehen oder sich versuchen für das Gemeinwohl einzusetzen und als Dank mit Einfluss, Freundschaften und Land auf einem Planeten belohnt zu werden

Dienstag, 4. September 2012

Zurück zum wesentlichen


Autofahrten sind zuweil lang und vor allem langweilig. Besonders dann, wenn es von Hamburg nach Dresden geht. Das ist eine Fahrt von etwa 6 Stunden. Genug Zeit um über einige Dinge nachzudenken.
Aktuell ist das Dark Space Grundregelwerk 200 Seiten stark. Ganz anständig, wie ich vor kurzem dachte, bis ich auf die ersten 20 Seiten blätterte und merkte, dass etwas ganz elementares fehlt: Ein Setting. Zugegeben: Ein Setting ist prinzipiell vorhanden, aber ich (bzw. wir) fürchte, dass es vor allem Anfänger schwer fallen wird, ihre Charaktere in einer völlig freien Spielumgebung sinnvoll zu platzieren. Shadowrun macht es an dieser Stelle vor: Die Charaktere sind Shadowrunner, also gesetzlose Freiberufler (ziemlich höflich ausgedrückt, finde ich). Punkt. Ähnlich ist es in Dungeons & Dragons, da sind die Charaktere Abenteurer, die sich für Gold oder Ruhm mit Monster anlegen.
Aber was sind die Charaktere in Dark Space? Weltraumpiraten? Spezialkomandos?
Schlussendlich können Rollenspielgruppen unter sich immer selbst ausmachen, was genau sie spielen. Aber als grundlegende Idee habe ich mich mit meinen … naja "Mitarbeitern"(erneut ziemlich höflich ausgedrückt) darauf geeinigt, die Spielercharaktere als "Mercs" (Kurzform vom englischen "mercenary", zu Deutsch "Söldner") ins Spiel zu bringen.

Anmerkung zwischendrin: Ursprünglich wollte ich die Spielercharaktere "Freelancer" (zu Deutsch "Freiberufler") nennen. Das ginge wohl prinzipiell auch, aber ich kann mich dunkel an ein recht erfolgreiches Sci-Fi Spiel von 2003 aus dem Microsoft Game Studios erinnern, dass denselben Namen trägt.

Zurück zu den Mercs. Und vor allem wo sie im Universum stehen sollen. Die Überlegung ist ganz einfach: Es gibt viele bewohnte Welten und Stationen und noch viel mehr Menschen auf diesen Planeten, dass Regierungen und Konzerne gar nicht genug Personal haben können um auf allen Welten den Frieden zu sichern.
Im Rahmen von kleinen Anti-Terror-Einheiten, zur Spionage oder Spionageabwehr kommen dann die Mercs ins Spiel. Unter einer zentralen Institution, werden diese in der gesamten bewohnten Galaxis eingesetzt. Diese (noch namenlose) Institution wird ein Ranking unter den Mercs verteilen. Wer sich an die Regeln hält, erhält höhere Rankings und bessere Jobs. Wer dazu neigt seine Auftraggeber über den Tisch zu ziehen, wird wohl ziemlich schnell als Pizzabote sein Geld verdienen.

Wie genau das alles am Ende aussieht, werde ich sehen und allen Interessierten natürlich hier im Blog ebenfalls zu erklären versuchen.

Auf bald,
Mfg Sebuka

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