Was ist das?

Wo ist man hier gelandet? Kurze Antwort: Auf dem Blog eines Möchtegern-Spielentwicklers, der gerade versucht ein Pen&Paper-RPG zu bauen! Dark Space heißt das Projekt und wird eine Mischung aus Sci-Fi, Cyberpunk und Steampunk, in dem die Spieler die Rolle von Mercs (also von Söldnern) übernehmen und versuchen in einer Galaxie von Intrigen, Korruption und Not ihren Platz zu finden.

Dabei ist es den Spielern freigestellt ob sie ihre Fähigkeiten einfach nur an den Höchstbietenden verkaufen, ohne zu Hinterfragen oder moralische Schranken zu setzen, sich einer der Merc-Vereinigungen anschließen um schneller, bessere Aufträge an Land zu ziehen oder sich versuchen für das Gemeinwohl einzusetzen und als Dank mit Einfluss, Freundschaften und Land auf einem Planeten belohnt zu werden

Donnerstag, 25. April 2013

Es wächst aber gedeiht nicht


Ideen sind ein tolle Sache. Schon in dem Film „Dogma“ hat man gelernt, dass der Vorteil an Ideen ist, dass man sie leicht Ändern kann.
Meine These dagegen besagt, dass Idee sich einfach so ändern, ohne menschliches Zutun … also zumindest soweit es mich angeht.
Ein Würfelsystem zu Beispiel. Meine Idee war die Streuung von möglichen Ergebnissen zu verringern, indem man nur den höchsten Würfel aus einem Wurf betrachtet. Bei einem großen Würfelpool sorgt das dafür, dass ein Charakter mit viel Ahnung seltener scheitert. An sich eine tolle Sache. Man muss nur ein paar Zahlen miteinander vergleichen und dann auf die höchste Zahl eine zweite Zahl addieren. Kein Problem also, wenn man in der zweiten Klasse aufgepasst hat.

Aber nun zu meinem Gedankensprung: Nach einem Versuch von mir, die Charakterbögen auf ein einheitliches Design zu stutzen, fiel mir auf, dass man doch eine kleine aber interessante Veränderung am Würfelsystem vornehmen könnte.
Aber anstatt alles einfacher zumachen, musste man sich nun den Würfelpool zusammenrechnen und dann erst den Fertigkeitswert für eine Probe addieren. An sich nicht schwer, aber mir nicht intuitiv genug für eine gutes Würfelsystem.
Und da sah ich es, quasi zwischen den Tabellen und Zeichen. Indem man die gesamte Aufmachung einfach umkrempelt… ach… ohne ein Beispiel wir das nichts…

Also hier eine schematische vom Charakterbogen:
ATHLETIK         O            OO         OOO      OOO      O
Akrobatik            O            OO         OOO      OOO      O
Beweglichkeit       O            OO         OOO      OOO      O
Schwimmen         O            OO         OOO      OOO      O
                           +1           +2           +3           +4           +5

So… nicht hübsch, aber selten, wie meine Mathelehrerin zu sagen pflegte! Man stelle sich die „O“s als Kästchen vor, die man ausfüllen kann. Das in Großbuchstaben geschriebene Wort „Athletik“ stellt eine Begabung dar. Die anderen drei (Akrobatik, Beweglichkeit und Schwimmen) sind Fertigkeit.

Nun ist es aktuell so, dass man, wenn man eine Fertigkeitsprobe (häufigstes Szenario) ablegt, man sich den Würfelpool aus der Begabung (Athletik) aus den unten stehenden Zahlen (+1 bis +5) und der Fertigkeit zusammen sucht und dann extra nochmal den Fertigkeitswert (die Anzahl der ausgemalten Kästchen) auf den Würfel mit der höchsten Augenzahl addiert. 

Die neue Idee sieht so aus: Man nimmt sich so viele Würfel, wie bei der Begabung und der Fertigkeit Kästchen ausgefüllt sind und addiert die unten stehenden Zahlen (abhängig von der Fertigkeit) auf den höchsten Würfel.
Schon einfach aus der Tatsache, dass ich weniger Text gebraucht habe um das System zu erklären scheint mir das mehr und mehr das praktischere System zu sein…

Ich werde es mal probehalber Ändern und die Nacht drüber schlafen, mal schauen, wie es morgen aussieht!

Mfg Sebuka

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